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Sonntag, 2. Dezember 2007

Druckbare Elektronik



Kovio, Inc. hat den weltweit ersten druckbaren Silizium Transistor vorgestellt. Dieser ermöglicht die Integration druckbarer Elektronik in Alltagsgegenständen. Das Fabrikationsverfahren beruht auf bahnbrechenden Fortschritten in der Nanotechnologie und Materialforschung. Hierbei wird Spezialtinte mit winzigen Metallpartikeln auf ein Plastiksubstrat gedruckt und anschließend erhitzt. Dabei verdunstet die Flüssigkeit, während die Nanopartikel so zu Mustern verschmelzen, dass sie integrierte Schaltkreise bilden.

Hinter Kovio steht unter anderem der weidlich bekannte Venture Capitalist Vinod Khosla, der 1982 Sun Microsystems mitgegründet hatte. Kovio möchte sein Verfahren zunächst im Bereich RFID (Funketiketten) einsetzen, wo geringe Kosten vorrangig sind.
Quelle: Compterwoche

Freitag, 23. November 2007

Copycat Yahoo Kickstart - Das Original ist Path 101



Yahoo Kickstart, ist ein Copycat (Kopie der Idee) eines jungen innovativen Startup aus den USA.

Path 101 ist ein neues Startup das abgehende College Studenten und das Problem der Jobsuche nach dem Abschluß im Fokus hat. Das junge Unternehmen entwickelt dazu gerade eine Plattform über die sich Absolventen mit Ehemaligen - die bereits einen interessanten Arbeitgeber gefunden haben oder selbst Unternehmer geworden sind - vernetzen können. Dabei ist das Ziel von Path 101 dem meist orientierungslosen Jobsuchenden aus der Fülle an Möglichkeiten eine passende Berufsrichtung aufzuzeigen.

Welcher Beruf für den Absolventen passen könnte wird anhand seines Profils im Vergleich zu einer strukturierten Datenbasis von bereits 3 Millionen Lebensläufen ermittelt. Gemeinsamkeiten und wegweisende Stationen in der Karriere anderer Personen werden analysiert und mit dem Profil des Jobsuchenden abgeglichen. So kann der Absolvent im nächsten Schritt - mit einer auf ihn zugeschnittenen Berufsempfehlung - gezielt nach passenden Job Angeboten suchen.

Mit Path 101 entsteht damit eine neue Form von Job-Börse im Internet. Eine Art Vorstufe bekannter Jobportale wie Monster.com. Path 101 Gründer Charlie O’Donnell und Alex Lines beschreiben das Konzept wie folgt:

Think of us as “pre-Monster.com.” When you arrive at a big job board, it asks you what you want to do and a lot of people simply don’t know–from college kids to experienced professionals in career transition. We’re all about career discovery and we’re going to provide a community powered set of services around figuring out your opportunity set and where you belong–from peer advice to personality testing and collaborative filtering around career path data.

Das besondere an Path 101 ist, dass die komplette Entstehung der Firma offen im Internet kommuniziert wird (beispielsweise Termine und Themen der letzten Meetings, Produktstrategie, Kern des Geschäftsmodells etc). Ein interessanter neuer Ansatz der vollkommen im Kontrast zur klassischen "Stealth" Entwicklung steht, mit dem Ziel möglichst viele potentielle Investoren über das Konzept zu informieren und gleichzeitig durch die starke Transparenz frühzeitig wertvolle Hinweise von Lesern des Path 101 Blogs zu erhalten.

Die Geschäftsidee von Path 101 ist so gut, dass Yahoo sie kopiert hat und versucht derzeit ein ähnliches Startup aufzubauen.

Liveblogging des Startups, Path 101
Path 101 Blog

Geschäftsmodell und Strategie von Path 101 (Powerpoint Präsentation)
http://www.slideshare.net/ceonyc/path101-brief-overview-october-2007-v7

Meetings und ToDos von Path 101
Path 101, Monday Meetings

Meldung von ZDNet
"Path 101: Starting up in plain sight"

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Twine - Web 3.0 Social Network Tool



Twine ist ein neuartiger Service für Knowledge Networking. Im Gegensatz zu einem Social Network geht es bei Twine nicht darum wen man kennt, sondern was man kennt. Das System organisiert daraufhin alle eingegebenen Informationen. Wenn Elemente wie Notizen, Aufgaben, Fotos oder Videos hinzugefügt werden, analysiert Twine die Daten und sucht automatisch nach Wörtern, die mit dem Element in Beziehung stehen und eine Bedeutung besitzen. Twine vergibt dazu automatisch semantische Tags und erstellt Verbindungen mit verknüpften Elementen.

Eine genauere Vorstellung erhält man durch das Video Interview von Robert Scoble:

10 Minuten Zusammenschnitt
60 Minuten Originalfassung

Donnerstag, 28. Juni 2007

Pownce - Instant Messager, File Sharing Tool

clipped from bub.blicio.us

Pownce is a project that Rose has been working for a few months with pals Leah Culver, Daniel Burka, and Shawn Allen.

Per Kevin, “Pownce is a great way to send stuff to people you know. Add friends, then send them big files, invite them to upcoming events, share great links, and whip off a note to anyone, everyone, or just a few people.”

It seems to be a presence app (Twitter or Jaiku), meets file exchange (YouSendIt and Izimi), within invitations (evite). Basically, Pownce lets you send plain text notes, URLs, files, and event invitations - it also tracks RSVPs.
Das Internet Wunderkind Kevin Rose, Gründer des populären Web 2.0 Nachrichtenportals digg, hat unter dem Firmennamen Megatechtronium sein neuestes Projekt enthüllt: Pownce.

Pownce befindet sich in einer Privaten Beta Version und ist eine Art Mashup aus Twitter + Facebook + AllPeers. Es ist eine Art Kontaktnetzwerk (Personen, Veranstaltungen) mit ausgefeilter Nachrichtenfunktion und besonderen Dateitaustausch Möglichkeiten.

Pownce besteht aus einer Homepage in Begleitung mit einer Desktop Applikation. Letztere basiert auf Adobe Integrated Runtime (AIR), welche Ähnlichkeiten zu Adobe Flash besitzt. Desweiteren wurde auf Django, einem Python Web Framework gesetzt. Der Dateiaustausch erfolgt über Amazon S3 Datenspeichersysteme.

Die Programmierung der Webseite übernahm Leah Culver, Design und Benutzeroberfläche stammt von Daniel Burka und die Desktop Applikation und API wurde von Shawn Allen, Stamen Design geschrieben, Projektleitung hatte Kevin Rose.

Die Beschreibungen der Blogger reichen von Ähnlichkeiten mit den Produkten Twitter, Jaiku, AllPeers, Izimi, Pando, YouSendIt bis hin zu Facebook.

Finanziert werden soll das Projekt über Werbenachrichten an die Nutzer von Pownce. Die Anzeigen werden unaufdringlich in die Benutzer Profile und die Desktop Applikation integriert. Um 1000 Personen einer Zielgruppe per Sichtkontakt zu erreichen müssen Werbekunden 3 Dollar bezahlen. Dies zum Vorteil der Advertiser auch nur, wenn sich seine Werbung innerhalb der ersten vier Nachrichten eines Benutzers befindet, siehe Pownce Advertise.


Screenshot


Kevin Rose












Leah Culver


Shawn AllenDaniel Burka














Pownce

Theme Auswahl
Datei mit Nachricht

Mittwoch, 18. April 2007

Mikro-Bloggen - cellity bringt Twitter auf's Handy

cellity ermöglicht es jetzt nahezu kostenfrei Statusmeldungen per GPRS an Twitter zu übermitteln. Mit Twitter schickt man Kurz-Botschaften in das Internet und beantwortet die Frage: "Was tust du gerade?" Die Geschäftsidee ist simpel, Twitter erfreut sich dennoch weltweit steigender Beliebtheit, mittlerweile auch in Deutschland.
clipped from www.dsltarife.net
Das in Hamburg ansässige Unternehmen 'cellity' bietet neben der Selektion und Nutzung von günstigen Telefontarifen für Handys, nun ein weiteres innovatives Tool für Handynutzer: die erste Handy-Software für mobiles Twittern. Einfach den Software-Client auf www.cellity.com herunterladen und Freunde immer und überall auf dem Laufenden darüber halten, was man gerade macht.
Mit cellity kann man jederzeit sämtliche Twitter-Nachrichten auch über das Mobiltelefon verschicken. Das kleine Programm kann kostenlos über die cellity-Homepage direkt auf ein Java-fähiges Handy geladen werden.

Samstag, 10. März 2007

Freebase - Die Web 3.0 Datenbank der Zukunft

Danny Hillis, Guru für künstliche Intelligenz hat eine frühe Version der ersten großen Web 3.0 Anwendung mit dem Namen Freebase veröffentlicht, dessen erkenntnistheoretische Mission den Weg von Google und Wikipedia beschreitet. "Wir versuchen die Weltdatenbank zu schaffen, mit allen Informationen dieser Welt", sagte er zu der New York Times. Tim O'Reilly, Begründer des Web 2.0 und Benutzer der Alpha Phase, sagt über Freebase "es arbeitet wie ein System, mit dem man die Synapsen eines globalen Gehirn aufbaut".
clipped from radar.oreilly.com
Freebase Will Prove Addictive
Danny Hillis' latest venture, Metaweb, is about to unveil its first product, the aptly named freebase, tomorrow. While freebase is still VERY alpha, with much of the basic functionality barely working, the idea is HUGE. In many ways, freebase is the bridge between the bottom up vision of Web 2.0 collective intelligence and the more structured world of the semantic web.
Metaweb has slurped in the contents of several of the web's freely accessible databases, including much of wikipedia, and song tracks from musicbrainz. It then turns its users loose on not just adding more data items but making connections between them by filling out meta tags that categorize or otherwise connect the data items, using a typology that can be extended by users, wiki-style.
Metaweb still has a long way to go, but it seems to me that they are pointing the way to a fascinating new chapter in the evolution of Web 2.0.
Freebase nutzt die brandneue CC Attribution 3.0 License, was einen weiteren Schritt nach vorne bedeutet. Nach vielen Kommentaren von Experten zu seinem Freebase Bericht hat Tim O'Reilly mittlerweile einen interessanten Eintrag über das semantische Web verfasst, siehe "My Outdated View" of the Semantic Web. Die Entwicklung des Internets von seinen Anfängen bis hin zum geplanten Web 3.0 kann man in diesem deutschen Text gut nachlesen.

mehr über Freebase erfährt man hier:

Herald Tribune
Creating a database to organize the Internet

The New York Times
Start-Up Aims for Database to Automate Web Searching

ZDNet
Metaweb: Creating the world’s searchable global brain

Search Engine Watch
Freebase: the Next Google-Killer or Over-Hyped Start-Up

Techcrunch
This is cool, unless it achieves consciousness and kills us all


Creative Commons
Metaweb’s Freebase using CC Attribution 3.0 License

Wikipedia
Metaweb Technologies, Inc.