Posts mit dem Label Technik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Technik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 2. Dezember 2007

Druckbare Elektronik



Kovio, Inc. hat den weltweit ersten druckbaren Silizium Transistor vorgestellt. Dieser ermöglicht die Integration druckbarer Elektronik in Alltagsgegenständen. Das Fabrikationsverfahren beruht auf bahnbrechenden Fortschritten in der Nanotechnologie und Materialforschung. Hierbei wird Spezialtinte mit winzigen Metallpartikeln auf ein Plastiksubstrat gedruckt und anschließend erhitzt. Dabei verdunstet die Flüssigkeit, während die Nanopartikel so zu Mustern verschmelzen, dass sie integrierte Schaltkreise bilden.

Hinter Kovio steht unter anderem der weidlich bekannte Venture Capitalist Vinod Khosla, der 1982 Sun Microsystems mitgegründet hatte. Kovio möchte sein Verfahren zunächst im Bereich RFID (Funketiketten) einsetzen, wo geringe Kosten vorrangig sind.
Quelle: Compterwoche

Mittwoch, 23. Mai 2007

3D-Städte: Microsoft fotografiert Erde mit 216-Megapixel

Damit kommen wir dem Geoweb wieder einen Schritt näher.
clipped from www.nachrichten.ch
Microsoft geht mit seiner Weltkartensoftware Virtual Earth in die Offensive. Bereits Ende Juni 2007 werden 100 Großstädte in einem fotorealistischen 3D-Modus zu bestaunen sein.
Wie Google und anderen Anbietern schwebt Microsoft ein virtueller Welt-Stadtplan vor, der mit Informationen über öffentlich genutzte Gebäude, Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Kinos und anderen Daten gefüttert wird. Auch Echtzeit-Informationen wie Wetter- oder Verkehrsbedingungen sollen zukünftig in der virtuellen 3D-Welt abgebildet und abgerufen werden können.
Microsofts Pläne sehen vor, innerhalb der nächsten fünf Jahre rund 3.000 hochaufgelöste 3D-Städte in das bestehende Kartenmaterial von Virtual Earth zu integrieren.
Für die detailgenaue Kartierung setzt Microsoft auf eine einzigartige digitale 216-Megapixel-Luftbildkamera, die vom österreichischen Technologieunternehmen Vexcel entwickelt wurde.

Samstag, 28. April 2007

Ultra HDTV - Fernsehen jenseits aller Vorstellungskraft

Viele haben noch keinen HDTV Fernseher, da wird schon am kommenden Standard geforscht. Ultra High Definition Video soll die 16-fache Auflösung des aktuellen High-Definition-Formats bieten, also 7.680 mal 4.320 Bildpunkte. So können aus einem Spielfilm mit 120 Minuten Länge hochgerechnet mal eben 23 Terrabyte an Daten entstehen. Aber bis sich Hollywood und die Konsumenten beim Formatkrieg für einen Datenträger entscheiden müssen, bleibt noch etwas Zeit. Die Einführung in Japan ist erst für das Jahr 2025 geplant.
clipped from derstandard.at
Während hochauflösendes Fernsehen gerade die Startphase hinter sich bringt, bastelt der staatliche, japanische Rundfunker NHK schon an der Steigerungsform Super Hi-Vision, auch Ultra High Definition Video (UHDV) genannt.
Das Bildformat Super Hi-Vision ist exakt viermal so breit und viermal so hoch wie ein reguläres HDTV-Bild mit der Auflösung von 1.920 mal 1.080 Pixel (HDTV 1080p mit zwei Megapixel). Damit hat ein Bild mit 7.680 mal 4.320 Bildpunkten, rund 33 Megapixel und die Bildwiederholungsrate liegt bei 60. Der Ton dazu wird in einem 22.2-Format gesendet: neun Lautsprecher sind dabei im Deckenbereich platziert, zehn befinden sich auf Kopfhöhe, drei am Boden und zwei Subwoofer sorgen für die tiefen Töne.
Entsprechend groß sind auch die Datenmengen, die UHDV produziert. Techniker von NHK haben bereits vor drei Jahren einen 18-minütigen Testfilm gedreht.
Dabei kam eine Datenmenge von 3,5 Terabyte zusammen. Wiedergegeben wurde der Film mithilfe von 16 HDTV-Videoplayern.